Wenn es im Haushalt schnell einfach schöner aussehen soll, greift die geübte Hausfrau schnurstracks zu Schmuckbändern und schönen Borten. Der Trick ist denkbar einfach, aber umso wirksamer: Mit schickem Band verziert, bringt man alles auf Vordermann von abgetragenem Jackensaum bis zur bekleckerten Tischdeckenecke. Schnell eine Borte angenäht und schon ist das Problem behoben. Hässliche Nähte kann man so verdecken und langweilige Schrankdecken mit einer ansehnlichen Stoff-Girlande aufpeppen. Wichtig ist dabei vor allem, dass das Band auch zum Rest passt und gleichzeitig einen schönen eigenen Akzent setzt. Bei der Jagd nach dem passenden Stoff und der entsprechenden Auswahl passender Schmuckbänder sollte man ruhig auch einmal in Internet schauen, wo es viele genau darauf spezialisierte Händler, Sonderangebote und garantiert auch irgendwo den eigenen aktuellen Extrawunsch gibt. Und die Auswahl ist stets eher zu groß als zu klein. Hergestellt werden zum Beispiel immer noch liebevoll Borten nach historischem Vorbild für denjenigen, der etwas Besonderes und Authentisches sucht. Speziell die Kölner Borten waren im späten Mittelalter über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Als einfache Schaftartikel oder doch als kunstvoll verziertes Schmalgewebe in Jacquardtechnik produziert finden sich auch endlos viele Borten als Angebot in den Weiten des Internets. Die Materialien wären typischer Weise Wolle oder Baumwolle, es gibt aber auch extra Borten aus Seide, Viskose oder auch Faserstoffen, die bedruckt oder bestickt wurden. Man glaubt es kaum, doch gerade Borten finden auch – sogar wörtlich – Einzug in die Welt der Handwerker. Als Heimwerker wird man spätestens beim Umzug Bekanntschaft mit dem schmückenden, schmalen Tapetenstreifen für die langweilige Wand machen und auf die Bordüre als umlaufende Wandverzierung aus Kacheln im Badezimmer treffen.
Autor: findur - veröffentlicht am 21.07.2009 - 16:51:07 - letzte Überarbeitung am 21.07.2009 - 16:51:07
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